Die (eigene) Wahrheit des Herzens finden
Meine Erfahrungen mit dem eigenen Herzensweg und tiefergehende Untersuchungen von einigen spirituellen Aussagen
Seit meinem 12. Lebensjahr interessierte ich mich dafür, wo ich herkomme und wer ich wirklich bin. Weil mir niemand darauf eine Antwort geben konnte und ein Elternteil einfach unbekannt blieb, kam die Astrologie in mein Leben. Da gab es tatsächlich ein System, mit dem man mithilfe des Geburtsdatums und Geburtsorts einen Menschen wie eine Landkarte auslesen konnte. Die körperlichen, geistigen und psychischen Anlagen mitsamt den Herausforderungen, private und berufliche Beziehungen, die optimale selbständige Tätigkeit sowie das Geschlecht der Kinder usw. Alles, wofür man empfänglich ist, war selbstverständlich auch dabei sowie alles, um das man gern einen großen Bogen macht.
Erst einmal habe ich das für mich gemacht, um Antworten zu bekommen, was in mir steckt und sich mir noch nicht gezeigt hat und auch aus beruflicher Hinsicht, weil ich so zum Ende der Schulzeit gar keinen Plan hatte, welchen Beruf ich ergreifen wollte. Es gab keine Vorbilder in meiner Familie, denen ich hätte folgen wollen. Und gleichzeitig beschlich mich der Verdacht, ob denn durch die Astrologie schon alles determiniert wird und ich wie eine Marionette an einer unsichtbaren Schnur durch mein Leben geführt werde, das bereits auf einer Meta-Ebene bekannt ist, nur mir selbst nicht, die auf der Erde sitzt und noch an autonome Wahl-und Entscheidungsmöglichkeiten glaubt.
Beruflich habe ich dann Wirtschaft und IT gewählt, ein aktives Leben geführt, später die Astrologie inklusive Meisterkurs besucht und erfolgreich abgeschlossen. Vielen Kunden habe ich in meiner Praxis damit Impulse gegeben, sich selbst besser zu durchschauen und ihre Potentiale kennenzulernen. Ab einem gewissen Zeitpunkt kam es mir auf einmal seltsam vor, dass sich Menschen eine Jahresprognose bei mir machen ließen. Ich hatte Bedenken, dies würde sie in ihren Entscheidungen beeinflussen und ich manipuliere sie indirekt, obwohl ich selbst den integren Vorsatz hatte, sie mögen ihren Anlagen entsprechend glücklich werden. Dabei legte ich immer Wert darauf, die Konstellationen so ergebnisoffen wie möglich zu deuten und niemals mit den Worten: da kann man nix machen, das ist halt so.
Dennoch hatte ich Anfang 2020 das Gefühl, dass für mich hier etwas nicht stimmig ist und es andere Wege geben muß, die einfacher sind und mehr Freiräume bieten. Ich konnte nicht erklären, woher es kam und das war für meine Entscheidung auch nicht wichtig. Die Handlungsmotivation fehlte einfach und kam nicht wieder zurück, daher war dieser Weg im Nachhinein betrachtet zu Ende und der Auslöser dafür war die Erkenntnis, dass es so ist, nicht mehr und nicht weniger.
Was dann folgte war eine lange Zeit der tiefgründigen Auseinandersetzung mit dem ‘Herzensweg’, der sich bei mir konkret so gar nicht zeigen wollte, obwohl ich den Namen dafür schon hatte ‘Herzbewussthandeln’. Inhaltlich sollte es freie Beratung autonomer Lebensgestaltung sein und da hatte ich mir schon ein großes Thema aufgebunden, das schwer auf mir lag. Da waren Erwartungen und Vorstellungen in mir hinsichtlich der eindeutigen Signale von außen, die mir zeigten, jetzt ist es soweit. Ab jetzt gehst in deinem Herzensweg.
Sie kamen aber nicht und das war anfangs frustrierend wie ein Stochern im Nebel, der sich niemals lichtet.
Mein gedankliches Konstrukt dazu verhinderte, dass ich wahrnahm, dass ich bereits mittendrin war in der Klärung und Reinigung meiner Handlungsmotivation bis jeder Stein davon umgedreht war und dahintergeschaut, ob ich ihn noch weiter benötige, er mich und mein wahrhaftiges Fundament trägt oder eben nicht mehr.
Illusionen, denen ich eher unbewusst gefolgt bin, fielen von mir nach und nach ab wie welke Blätter.
Ich suchte in dieser Zeit ebenfalls nach Begleitung und fand sie nicht wirklich im Außen. Mit Ausnahme von zwei Impulsgebern, welche von einer Ebene der Liebe kommend ihre Sicht auf das Leben, die Erlebnisse und tiefe Wahrnehmung teilten, da machte es in mir oftmals ‘klick’, es resoniert und fühlt sich wahr an. Ansonsten war mein Eindruck, dass alles, was ich so sehe und höre in Kongressen und auf persönlichen Kanälen, mir nicht tief genug auf den Grund geht, sondern in ungeprüften Annahmen feststeckt. Ein paar stelle ich mal zusammen, die Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, es ist das, was mir gerade dazu einfällt.
- Lasst uns positiv bleiben in Licht und Liebe und dem Negativen keine Aufmerksamkeit schenken, da es ansonsten wächst…
Wir sind kraftvolle Entstörer und können aus der Verbindung mit der Quelle alles in den Fokus nehmen und es transformieren. Das geht in Einzelfällen bei Menschen in unserem Umfeld wie auch bei größeren Themen als Gruppe. Wenn du nicht in Verbindung mit der Quelle bist, dann kann eine Beschäftigung mit negativen Berichten dich in ein Feld der Angst hineinziehen und dir dein wundervolles Energiefeld durchziehen, was dann zur Ablenkung von dir selbst führt.
- Der Herzensweg ist ein durchweg positiver Weg der Freude…
Meiner Erfahrung nach ist es ein stimmiger Weg, weder positiv noch negativ. Stimmig bedeutet für mich auch, durch etwas hindurchzugehen, das weder schön noch angenehm ist, einfach, weil ich fühle, da führt nun kein Weg dran vorbei. Das Feld der ursprünglichen Liebe ist neutral und kennt keine positiven oder negativen Pole, also auch kein ‘dafür sein’ oder ‘dagegen sein’, denn das sind beides Seiten der gleichen Medaille des nicht-natürlichen Felds, das unsere Energie abzieht.
- Der Herzensweg ist pures Glück, in dem alles dir zufließt, was du zum Leben brauchst…
Differenziert betrachtet ist es nach meiner Erfahrung nicht unbedingt das, was ich denke, das ich zum Leben brauche oder mir andere suggerieren, es brauchen zu müssen. Bei mir z.B. ist es radikal im Hinblick auf das wirklich Wesentliche, das ich zum Leben benötige und meine individuelle Anbindung an die Natur stärkt. Dazu kommt auch, dass ich viel Nahrung aus der wildwachsenden Natur an öffentlichen Plätzen hole und sie selbst verarbeite. Der Mechanismus funktioniert auf meiner ursprünglichen Frequenz so, dass es weiterhin Auf’s und Ab’s gibt, bei denen ich nicht weiß, weshalb es so ist wie es ist. Wichtig ist nur, dass ich da durchgehen kann ohne mich an irgendetwas festzuhalten.
- Erkenne dich selbst mit der passenden Methode, die bei mir funktioniert hat, sagt mein Mentor…
Das ist es für mich definitiv nicht, denn auch wenn alle Menschen gleichzeitig auf ihrem Herzensweg sind, dann ist dieser individuell wie die eigenen Fähigkeiten, diese wahrzunehmen und ihn Schritt für Schritt durch Innenschaue und Erkenntnis zu befreien. Natürlich kann ein Mentor bei der Befreiung unterstützen oder halt auch ‘seins’ mitreingeben auf energetischer Ebene, daher pass auf dich auf. Ansonsten geschieht das manchmal ganz von selbst ohne aktives Zutun, im Moment der Freude und / oder der Entspannung. Mentoring ist ok, doch prüfe das in dir selbst ab, wo du etwas anders wahrnimmst und teil dich dazu mit.
- Fühle dein Herz und es sagt dir, was zu tun ist…
Meine Herzenswünsche fühle ich nicht unbedingt am Herzen, sondern vielmehr im gesamten Körper. Es gibt dann eine Empfindung, etwas zu erkunden, das meine Energie erweitert oder die Finger davon zu lassen, weil es Energieverlust bedeutet. Ganz so einfach war das nicht, aus den vielen Signalen, die ich ungefiltert empfangen habe, genau das herauszufiltern, was nun ganz direkt mein eigenes ist. Am Anfang war es ein bewusstes Fokussieren und mich darauf einstellen, jetzt ist es einfach da.
- Du hast alles in dir, was du zum Leben brauchst
Es ist für mich vielmehr wahrnehmbar, dass ich schon vollständig ausgestattet bin auf der Frequenz der Quelle reiner Liebe, dem Lebensfeld, in dem ich mit anderem Leben verbunden bin. Dort gibt es weder Krankheiten noch sonstige Einschränkungen, die Lebensenergie fließt und ich nehme das, was kommt, so wie es ist, ohne einen Gedanken darüber zu haben nach dem wieso, weshalb und warum. Als ich noch Vorträge zum Thema ‘Leben aus innerer Kraft’ gegeben habe, kam mir die Frage hoch, ob das Herzbewusstsein überhaupt Blockaden kennt. Denn wenn dort schon alles da ist, dann brauche ich nur den Zugang dazu und damit ist auch Neutralisierung von quasi allem möglich, das belastet.
Die Sache mit dem Zugang ist mir ein echtes Herzensanliegen. Wie würden wir agieren und sich unser Umfeld transformieren, wenn wir alle bewusst aus der Verbindung mit der Quelle fühlen, entscheiden und handeln würden? Das ist ein aktuelles Forschungsprojekt von Herzbewussthandeln und falls mein Artikel in dir Resonanz auslöst und du mehr darüber erfahren möchtest, dann schreib mich gerne an.


